Ganzheitliche  

 Tiertherapie

  Osteopathie für Pferde und Hunde


Was ist eigentlich Osteopathie?

Osteopathie ist eine ganzheitliche manuelle Medizin, bei welcher der ganze Körper betrachtet wird. Ich fühle mit meinen Händen Funktionsstörungen in Gelenken, Organen und Geweben auf und behandle diese. Viele Krankheiten bauen sich über Fehlfunktionen in Gelenken, Geweben und Organen auf und können auch darüber wieder behandelt werden. Zum Beispiel können Blockaden im Lendenwirbelsäulenbereich zu Inkontinenzstörungen führen. Man würde hier über den Tierarzt die Inkontinenz behandeln dabei läge die Ursache in einer Wirbelblockade in der LWS.

Man muss sich den Körper als Einheit vorstellen der aus vielen Teileinheiten gebildet wird. Funktioniert eine Teileinheit nicht kommt es zu Fehlfunktionen anderer Teileinheiten und somit zu Funktionsstörungen der gesamten Einheit also des Gesamtorganismus. Natürlich ist nicht jede Teileinheitsstörung direkt sichtbar. Der Körper ist so toll organisiert das er sagt: „Hey Teileinheit Nr. 12 übernimm mal die Funktion der Teileinheit Nr.7….“ so kann der Körper natürlich einiges im Verborgenen ausgleichen. Nun ist unser Körpersystem genauso wie z.B. ein riesiger Rechner. Irgendwann ist der Computer so überladen und mit Fehl- Programmen voll, dass das System auf einmal nicht mehr richtig Funktioniert und vielleicht sogar abstürzt. Nun stürzt unser Körper zwar nicht ab aber wir werden „krank“, fühlen uns unwohl, "laufen nicht ganz rund", Verspannungen machen sich breit und plötzlich treten Probleme auf- wo wir uns denken: "Ups, was ist denn hier los?". Alle Systeme hängen ineinander und deshalb ist es so wichtig nicht nur das „ersichtliche“ Problem zu beheben sondern auch die Ursache - welche oftmals tief im Verborgenen liegt.   

    

Die Osteopathie besteht aus folgenden Säulen:

das parietale System (Bewegungsapparat betreffend)

das viszerale System (innere Organe und deren Faszien)

das craniosacrale System (Cranium/Schädel, Sacrum/Kreuzbein und deren Verbindung)


Einsatzgebiete sind z.B.:

- Bewegungseinschränkung, -störung jeglicher Art z.B Lahmheiten, Schonhaltungen, Taktfehler und unklares Gangbild

- nach Unfällen / posttraumatische Probleme

- Probleme beim Heben der Beine, Aufstehen, Springen

- Allgemeine „Schiefe“ des Tieres

- Rittigkeitsprobleme / Versammlungsprobleme / Wiedersetzlichkeit

- Leistungsabfall / Wesensveränderung

- Rückenprobleme

- bei neurologischen Störungen

- Schmerzanzeichen

- Schlechte Körperhaltung

- Zyklusproblematiken/Hormonstörungen bei Stuten und Hündinnen aber auch bei Hengsten, Wallachen und Rüden

- Deckunlust bei Hengsten und Rüden

- Kastrationsnarbenproblematiken / allgemeine Narbenstörungen und Wundheilungsstörungen

- prä- und postoperative Begleitung

- Organstörungen

- und Vieles mehr